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Künstlerin zu Besuch im Pfarrverband: „Durch Dich erfahren wir etwas über uns selbst!“

Seit Mitte September ist die Berliner Künstlerin Sonya Schönberger zu Gast in den beiden Pfarreien St. Ursula und St. Sylvester. Sie will in die Gemeinden hineinspüren auf der Suche nach gelebter Gottesbeziehung. Ihre Eindrücke wird sie am Ende ihres Besuchs in Form eines Kunstwerks vorstellen. Ein Interview mit der Künstlerin Sonya Schönberger über Gottesbeziehung und ihren ethnologischen Ansatz als Künstlerin.

Frau Schönberger, mit welcher Haltung sind Sie nach München gekommen?

Ich bin extrem neugierig auf diese Residency und finde es sehr spannend an einem neuen Ort zu sein. Ich kenne München nicht besonders gut und habe sofort gesehen, dass die Stadt ganz anders funktioniert als Berlin, wo ich schon sehr lange lebe.

Was genau haben Sie schon wahrgenommen?

München ist geschlossener und vielleicht bodenständiger als Berlin? Ich war auch erstaunt, wie voll die Aufführung vom Brandner Kasper im Volkstheater war, in die ich ging. Das Stück läuft ja seit vielen Jahren.

Da haben Sie ja schon eine Menge über Glauben und das Weltbild der Bayern gelernt ….

Naja, es ist ja auch großartig gespielt, für mich war das eine gute Einführung ins Bayerische – auch in die Sprache.

Was interessiert Sie am meisten bei Ihrem Projekt hier?

Ich würde gern mehr erfahren, wie das funktioniert: glauben. Was bedeutet das ganz konkret im Alltag? Wie funktioniert Glaube ganz individuell?

Wie gehen Sie vor, um das herauszufinden?

Vor der Kunst habe ich Ethnologie studiert, wo ich vieles gelernt habe was ich nun in meiner Kunst anwende: beobachten, fragen, zuhören. Ich muss als Künstlerin nicht akademisch forschen, aber die Neugierde der Ethnologen entspricht mir sehr und hilft mir bei Residencies wie dieser. Vor allem will ich mit Menschen reden.

Über sehr persönliche, innere Themen …

Ja, das ist eine Herausforderung. Aber in persönlichen Gesprächen, für die man sich Zeit nimmt, kann man sich eben auch inneren Themen annähern.  

Und ihre Erkenntnisse lassen Sie dann in ein Kunstwerk einfließen, was kann man da erwarten?

Ganz genau kann ich es noch nicht sagen, denn ich arbeite immer wieder mit unterschiedlichen Medien. Ich will auch nicht zuviel verraten, glaube aber, es wird ein spannendes Schluss-Event am 15.11. geben.

Muss man für diese Arbeit eigentlich selbst katholisch sein? Oder zumindest gläubig?

Es war keine Bedingung für die Residency. Aber vielleicht hilft es, wenn man weiß, welche Rituale z.B. während eines Gottesdienstes vollzogen werden. Genau weiß ich es nicht, ich denke, so oder so ist die genaue Beobachtung in diesem Feld spannend.

Wie sind Sie zu diesem Projekt gekommen?

Horst Konietzny, der Initiator des Projekts „Artists in Residence“ hat mich angesprochen – ich kannte ihn über unseren gemeinsamen Bezug zum Radio. Ich glaube, er hat mich ausgesucht, weil ich viel mit Menschen und mit Interviews arbeite. In den letzten zehn Jahren habe ich ein Archiv aus Gesprächen mit Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs aufgebaut. Ich bin der Meinung, dass man gerade über so krisenhafte Zeiten hinweg Antwort auf wesentliche Fragen bekommen kann: Wer sind wir? Warum sind wir so, wie wir sind? In welch einem Land leben wir?

Wie nehmen sie die beiden Pfarreien bisher wahr?

Als extrem offen. Im Grunde geht es den Menschen in den Pfarreien nicht anders als mir selbst: sie betrachten mich mit Neugier, weil sie auch nicht wissen, was da auf sie zukommt. Marietta Schlossbauer hat es so ausgedrückt: „Durch dich erfahren wir vielleicht etwas über uns selbst.“.

Mehr zu Sonya Schönberger
 

Das Projekt "Artists in Residence"

Künstler provozieren mit ihren Werken und setzen Impulse. Sie initiieren Auseinandersetzungen mit aktuellen politischen und religiösen Themen. Ihre Werke fordern Stellungnahmen ein gegenüber dem Status quo, aber auch gegenüber Entwürfen eines künftigen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Kirchen fungieren dabei nicht als erweiterte Museumsräume, sondern gewinnen als Austragungsorte temporärer Kunstaktionen zunehmend an Bedeutung für religiöse, gesellschaftliche und interkulturelle Diskurse. Gemeinsam mit Künstlern entwickeln sie Anregungen für religiöse Fragestellungen, für das Gemeindeleben, für Formen der Liturgie, für den Ablauf des Gottesdienstes.

In zwei evangelischen und einer katholischen Gemeinde in Bayern werden für den Zeitraum von zwei Monaten zwei Künstlerinnen und ein Künstler beheimatet, die während ihres Aufenthaltes eine orts- und situationsbezogene Arbeit erstellen. Neben dem Pfarrverband Altschwabing sind es die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Eschenau sowie die Evangelisch-Lutherische Barfüßerkirche Augsburg.

Initiiert wurde das Projekt von Horst Konietzny, Dr. Erika Wäcker-Babnik und Dr. Stefan Graupner. Veranstaltet wird es von der Evangelischen Stadtakademie München, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenkreis Augsburg und Schwaben sowie dem Kirchenkreis Nürnberg, der Erzdiözese München und Freising,
Fachbereich Kunstpastoral, im Dialog mit dem Arbeitskreis Kultur.Kirche München

 

Kuppel von St. Ursula nach sechs Jahren Bauzeit wieder offen

23.07.2019 - Die Kuppel von St. Ursula ist nun auch von innen wieder abgerüstet. Damit erhält der Kirchenraum des Schwabinger Doms nach sechs Jahren Bauzeit wieder Licht von oben.

Die äußeren Baugerüste sind bereits seit April abgebaut, seither erstrahlt die Kuppel wieder im warmen Rot der eigens hergestellten Ziegel. Damit wurde sie nach dem Umbau in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in den originalen Bauzustand von 1897 zurückversetzt und ähnelt der berühmten Renaissance-Kuppel des Florentiner Doms.

Im Inneren der Kuppel haben Maler noch bis Juli Schäden beseitigt. Außerdem wurden die Tambourfenster erneuert und mit einer elektrischen Lüftungsmechanik versehen. 

Am 19. Oktober wird die Pfarrei St. Ursula im Rahmen des Patroziniums der Kirche ein Kuppelfest feiern, bei dem allen Spendern für ihre Hilfe bei der Finanzierung der langwierigen Maßnahme und den beteiligten Firmen für ihren Einsatz gedankt werden soll.

Zum Videoclip "Großes Kuppelkino" 

 
 
 
 

Orgelsanierung in St. Ursula

Die Orgelsanierung in St. Ursula braucht Ihre Unterstützung. Die schlafende Königin im Schwabinger Dom thront auf der hinteren Empore, aber sie ist seit 1984 verstummt. Um sie und damit den ganzen Kirchenraum wieder voll zum Klingen zu bringen, sind umfangreiche und aufwändige Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Erfahren Sie mehr über das Projekt, und wie Sie es unterstützen können.

Pfingstvigil - einer der schönsten Gottesdienste im Jahr

Am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019, findet um 21:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Ursula eine feierliche Pfingstvigil statt. Wir wollen neu aufmerksam werden für die vielfältigen Gaben und Herausforderungen, die der Heilige Geist für uns bereithält. Musikalisch gestaltet wird die Feier mit Motetten von Th.Tallis, W. Menschick, Th. Hurford, J.S.Kreuzpointner u.a. Es singt das Vokalensemble St. Ursula unter der Leitung von Martin Schwingshandl.

Pfarrbiergarten am 1. Juni 2019

Am 1. Juni findet wieder der Pfarrbiergarten statt. Um 16:00 Uhr ist Festgottesdienst in St. Ursula, im Anschluss feiern die beiden Pfarreien St. Sylvester und St. Ursula mit allen Freunden und Interessierten auf dem Platz vor der Kirche am Schwabinger Kaiserplatz mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Pfadfinder veranstalten ein Kinderprogramm. Bei schlechtem Wetter findet das Fest im Pfarrsaal statt.

Die Heilige Woche im Pfarrverband Altschwabing

Die Heilige Woche ist in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche die Zeit vom Palmsonntag bis zum Osterfest. Sie beginnt mit der Feier des messianischen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem am Palmsonntag. Am Gründonnerstag feiern Christen die Messe vom letzten Abendmahl, am Karfreitag das Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu. Höhepunkt der Woche sind die Feier der hochheiligen Osternacht am frühen Morgen des Sonntags und die darauf folgenden Osterfeiern am Sonntag und Montag.

Hier finden Sie alle Gottesdienste der Heiligen Woche in St. Ursula und St. Sylvester.

NEUE KIRCHENVERWALTUNGEN KONSTITUIERT

Die beiden Kirchenverwaltungen im Pfarrverband Altschwabing haben sich konstituiert, nachdem die Gremien im November neu gewählt wurden für die Periode 2019 bis 2024.
Sie bestehen aus folgenden Mitgliedern:

   

St. Ursula

 

Prof. Dr. Sibylle Appuhn-Radtke

 

Dr. Michaela Breil  

 

Martina Brüggemann*   

Schriftführerin

Tobias Gebhard*       

Kirchenpfleger

Christine Lachmund   

 

Dr. Robert Mucha   

 

Prof. Dr. Peter Pougin* 

Vertreter im Pfarrgemeinderat

Dr.-Ing. Thomas Prufer

 

Dr. Matthias Zingerle 

 
   

St. Sylvester

 

Nicole Eisenrieder

 

Dipl.-Ing. Thomas Rauch

 

Christian Sachs

 

Dr. Christoph Schmucker*

 

Dr. Paul Siebertz

Kirchenpfleger

Richard Graf Waldburg

 

Michael de Zan

Schriftführer und Vertreter im Pfarrgemeinderat

   

* Diese Mitglieder wurden bei den konstituierenden Sitzungen in das Gremium berufen.

Den Vorsitz der Kirchenverwaltung hat stets der zuständige Pfarrer inne, ein ernannter Stellvertreter kann den Pfarrer in diesem Amt entlasten. Die Kirchenverwaltungen bestimmen einen Kirchenpfleger, der aus ihren eigenen Reihen kommen oder von außen hinzuberufen werden kann. Zwei weitere Mitglieder können ebenfalls hinzuberufen werden. Außerdem ist es möglich, einen Kirchenrechner zu beauftragen, der die Kasse führt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats hat das Recht, als Gast beratend an den Sitzungen der Kirchenverwaltung teilzunehmen.

In der Kirchenstiftungsordnung sind die Aufgaben der Kirchenverwaltung festgelegt. Sie verwaltet das Stiftungsvermögen, beschließt den Haushaltsplan und überwacht das beschlossene Budget. Dazu gehört auch die Sorge um die Bedürfnisse der jeweiligen Ortskirche, etwa die Ausstattung und der Unterhalt der Kirchen oder die Ausstattung der Diensträume der Gemeinde, beispielsweise einer katholischen Kindertageseinrichtung. Sie schließt Arbeitsverträge ab, beantragt Zuschüsse, berät und beschließt Baumaßnahmen und entscheidet über die Verwendung von Spenden der Gemeinde, soweit die Art der Verwendung nicht bestimmt ist. Zusammen mit dem Pfarrer vertritt die Kirchenverwaltung die Kirchenstiftung rechtlich. Sie untersteht der Aufsicht des Bischöflichen Ordinariats.

Kirchenverwaltungswahlen 2018

Am 17./18. November 2018 werden die Kirchenverwaltungen für die nächsten sechs Jahre gewählt. 

Die Kirchenstiftung wird erst durch ihr Organ, der gewählten Kirchenverwaltung, handlungsfähig. Gewählte  Vertreter der Kirchensteuerzahler entscheiden in diesem Gremium wie die Mittel der Kirchenstiftung eingesetzt  werden. Damit schafft die Kirchenverwaltung die Voraussetzung, damit Seelsorge und Pfarreileben möglich werden und Kirche in die Gesellschaft hineinwirken kann. 

St. Ursula

  • 17.11.18, 17:30 - 19:30 Uhr (Wahllokal ist die Pfarrkirche)
  • 18.11.18, 09:30 - 12:00 Uhr  (Wahllokal ist die Pfarrkirche)

St. Sylvester

  • 18.11.18, 08:30 - 12:30 Uhr  (Wahllokal ist die Pfarrsaal unter Kirche)
  • 18.11.18, 18:00 - 20:00 Uhr (Wahllokal ist die Pfarrkirche)

Wahlberechtigt sind Personen, 

  • die der römisch-katholischen Kirche angehören, 
  • ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben 
  • und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben. 

Nutzen Sie die Briefwahl, wenn Sie am Wahltag das Wahllokal nicht aufsuchen können. Auf Antrag erhalten Sie  einen Briefwahlschein, der bis zum Mittwoch vor der Wahl (14. November) schriftlich (auch FAX oder E-Mail) oder persönlich vor Ort bei den Pfarrämtern zu beantragen ist. Geben Sie bitte Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) an. 

Triduum zum Patrozinium St. Ursula

Wir laden herzlich ein zur Feier des Triduums anlässlich des Patroziniums von St. Ursula.

FREITAG, 19. OKTOBER 
18:00 Uhr | Feierliche Kirchweihvesper 
Pfarrkirche St. Ursula 

SAMSTAG, 20. OKTOBER 
18:00 Uhr | Eucharistiefeier zum Vorabend 
mit Weihrauchritual 
Pfarrkirche St. Ursula 

SONNTAG, 21. OKTOBER 
10:15 Uhr | Festgottesdienst
Pfarrkirche St. Ursula
Wolfgang Amadeus Mozart: Missa in C (Krönungsmesse) KV 317 
für Soli, Chor und Orchester Chorgemeinschaft St. Ursula 
Musikalische Leitung: Martin Schwingshandl 

Zelebrant: Dekan G.R. David W. Theil 

Schauen Sie mal vorbei !

St. Ursula und St. Sylvester in Schwabing sind sehr lebendige Gemeinden. Kommen Sie doch einfach mal am Sonntag vorbei: 10:15 Uhr in St. Ursula und 11:00 Uhr in St. Sylvester!

Nachprimiz von Fabian Ploneczka

Am 7. Juli 2018 wurde Diakon Fabian Ploneczka in Stuttgart durch Handauflegung und Gebet des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, zum Priester geweiht.

Herzlich laden wir Sie zusammen mit dem Neupriester ein zur

Feier der Nachprimiz in St. Sylvester

Wann | Samstag, 21. Juli 2018, 16:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Sylvester

Bei einem Apéritiv mit kleinen Häppchen im Anschluss an die Feier haben Sie auch Gelegenheit, dem Primizianten zu begegnen.

Beste Fotos von Pfarrfronleichnam

Am Sonntag den 10. Juni 2018 haben St. Ursula und St. Sylvester Pfarrfronleichnam gefeiert, nachdem am Fronleichnamstag die zentrale Feier für alle Katholiken Münchens in der Innenstadt stattgefunden hatte. Hier gibt es die besten Fotos vom Gottesdienst und der Prozession, die einmal quer durch Schwabing über die Leopoldstraße hinweg führte.

Zu den Fotos

 

Gottesdienste der Heiligen Woche und Ostern

Finden Sie hier  oder in der rechten Menuleiste eine detaillierte Übersicht über die gottesdienstlichen Feiern bis nzum Weißen Sonntag in unserem Pfarrverband

Nacht der Versöhnung

Wir laden Sie ein, in der NACHT DER VERSÖHNUNG 
zu einer tiefen Begegnung mit sich selbst und mit Gott.

Wann | 08.03.2018, ab 19:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Ursula

Wir beginnen um 19:00 Uhr mit einer kurzen Bußandacht zur Hinführung und Einstimmung. Anschließend (ab ca. 19:30 Uhr) sind Sie eingeladen, in der Kirche zu verweilen und sich durch verschiedene offene Impulse inspirieren zu lassen. 

 

Festgottesdienst 50 Jahre Sant'Egidio

Festlicher Gottesdienst mit unserem Erzbischof Reinhard Kardinial Marx anlässlich des 
50-jährigen Bestehens der Gemeinschaft Sant‘Egidio 

Wann | 24.02.2018, 18:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Ursula

Lesung aus Nathan Stoltzfus 'Widerstand des Herzens'

 

Eylsium – Between Two Continents und der Pfarrverband Altschwabing laden ein zu der Veranstaltung

Widerstand des Herzens –
Der Aufstand der Berliner Frauen in der Rosenstraße 1943

Wann | Dienstag, 6. Februar 2018, 19:30 Uhr
Wo | Pfarrsaal St. Ursula, Kaiserplatz 13 A

Im Februar 1943 demonstrierten mutige Frauen in der Rosenstrasse im Zentrum Berlins gegen die Verhaftung und Deportation ihrer jüdischen Ehemänner. Über eine Woche harrten sie Tag und Nacht vor dem Gebäude aus, in dem ihre Männer festgehalten wurden und riefen immer wieder: "Wir wollen unsere Männer wieder haben!" Auch als die Gestapo Maschinengewehre in Stellung brachte und mit der Anwendung von Gewalt drohte, ließen die Protestierenden sich nicht einschüchtern. Durch ihren offenen Protest zwangen sie die Nazis schließlich in die Knie.

In seinem bahnbrechenden Buch "Widerstand des Herzens" geht der amerikanische Historiker Nathan Stoltzfus dieser Geschichte auf den Grund. Er sprach mit zahlreichen Zeitzeugen und zeigt auf, dass es möglich war, im "Dritten Reich" kollektiv zu protestieren. 

Unter der Schirmherrschaft von Rabbiner Prof. Dr. Ismar Schorsch,
emeritierter Kanzler des Jüdischen Theologiscchen Seminars New York.

Konzept und Einführungsvortrag: Michael Lahr

Eintritt frei; um eine Spende für das Elysium-Programm "Kunst und Bildung ohne Grenzen wird gebeten.

 

 

Denn meine Augen haben das Heil gesehen!

Wir feiern am 2. Februar um 19:00 Uhr in St. Ursula den Festgottesdienst zum „Fest der Darstellung des Herrn“, das im Volksmund auch „Mariä Lichtmess“ genannt wird. Nach altem Brauch endet an diesem Tag die Weihnachtszeit und die Christbäume leuchten zum letzten Mal in den Pfarrkirchen.

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jeru­salem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Aetheria). In Rom wurde es um 650 eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2,22-40). Im Osten wurde es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden: der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Im Westen wurde es mehr ein Marienfest: „Reinigung Marias“ nach dem jüdischen Gesetz (Lev 12). Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu. Seit der Liturgiereform von 1960 wird „Mariä Lichtmess“ auch in der römischen Kirche wieder als Fest des Herrn gefeiert: Fest der „Darstellung des Herrn“.

Dieser Tag ist auch damit verbunden, dass Gläubige für den liturgischen Gebrauch Kerzen spenden. Die Kerzen werden vor und im Festgottesdienst gesegnet und zum Erwerb angeboten. Am Sonntag,den 4. Februar haben Sie in St. Sylvester dazu vor und nach den Eucharistiefeiern um 9 Uhr und 11Uhr die Möglichkeit.

Pfarrfasching – Uschis goldene Zwanziger

Der Pfarrverbandsrat lädt ein zum diesjährigen Pfarrfasching unter dem Motto

Uschis Goldene Zwanziger – Von Charleston bis Al Capone

Wann | 27.01.2018, Einlass ab 19:00 Uhr
Wo | Pfarrsaal St. Ursula, Kaiserplatz 13a
Kostenbeitrag | 120 Cent

 

 

„Gut zu DIR – Gut zu MIR“. Von der Achtsamkeit zur Empathie 

Die kfd lädt ein zum Gesprächsabend mit Herrn 
Andreas Schrems, PGR-Vorsitzender von St. Ursula
zu dem Thema

„Gut zu DIR – Gut zu MIR“.
Von der Achtsamkeit zur Empathie

Wann | Donnerstag, 18.01.2018, 18:45 Uhr
Wo | Pfarrheim St. Ursula, Kaiserplatz 1a. 

Ökumenischer Gottesdienst mit dem Päpstlichen Chor der Sixtinischen Kapelle sowie dem Tölzer Knabenchor

Am Dienstag, 20. Juni 2917, gibt es um 19.00 Uhr in St. Ursula einen besonderen ökumenischen Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen für die verfolgten Christinnen und Christen. Der Tölzer Knabenchor und der Chor der Capella Sistina aus Rom werden Werke von P. Palestrina und W.A. Mozart singen. Dekan David Theil wird den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Gottfried von Segnitz und Erzpriester Apostolos Malamoussis feiern. Teilnehmen werden Vertreter der altorientalischen Märtyrerkirchen.