Aktuelles

Ostern 2020

Ostern wird in diesem Jahr in St. Ursula und St. Sylvester etwas anders aussehen als gewohnt, über den Live-Stream im Internet können aber alle Stationen der Heiligen Woche mitgefeiert werden:

Palmsonntag: 10:15 Uhr aus St. Ursula
Gründonnerstag: 19.00 Uhr aus St. Sylvester - alte Kirche
                             Anleitung für die Agape-Feier und Ölbergsandacht rechts.
Karfreitag: 15.00 Uhr aus St. Ursula
Osternacht: 21:00 aus St. Ursula
Ostersonntag: 10.15 Uhr aus St. Ursula
Ostermontag: 11.00 Uhr aus St. Sylvester - neue Kirche

Der Link wird jeweils kurz vor Beginn des Gottesdienstes weiter untern auf dieser Seite geschaltet. Bis dahin kann man jeweils die letzte Übertragung sehen.

Gemeinde in Zeiten der Corona-Krise

Um einer Ansteckung mit dem Corona-Virus entgegenzuwirken, entfallen im Pfarrverband bis auf weiteres alle Veranstaltungen. Dazu zählen auch alle öffentlichen Gottesdienste. Die beiden Pfarrkirchen bleiben jeden Tag zu den gewohnten Zeiten offen. Ausnahme ist die Übertragung des Live-Streams ins Internet der Messe aus St. Ursula am Sonntag um 10:15 - die Kirche öffnet erst danach um 11:15 Uhr. Für mehr Informationen zum Live-Stream gehen Sie auf dieser Seite etwas nach unten.

In St. Sylvester liegen bei der Mondsichelmadonna Vordrucke aus, auf denen Sie Anliegen formulieren können, die Sie bitte in den Briefkasten des Pfarramtes einwerfen. Unsere Jesuiten feiern auch unter der Woche regelmäßig nicht öffentliche Kommunitätsmessen in der Hauskapelle unseres Pfarrhauses und werden in diese Feiern Ihre Fürbitten mit hineinnehmen. In St. Ursula liegen dementsprechende Zettel in der „Kinderecke“ bei der Jahreskrippe bereit. Bitte werfen Sie Ihre Gebetsanliegen dann in den Briefkasten des Pfarr­amtes von St. Ursula – Pfarrer Theil nimmt die Anliegen dann in sein Stundengebet hinein.

Kunstwerk in St. Ursula fordert auf zum Nachdenken

29.02.2020 - In der Tradition der Fastentücher, die das Hochaltarbild verdecken, hängt in der Pfarrkirche St. Ursula vom Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag das Kunstwerk "Grablegung" von Pepe Vives, das bewusst herausfordern will, über unser Leben und unseren Glauben nachzudenken.

Pepe Vives war von 1973 bis 1984 Mitglied des Jesuitenordens und studierte in Spanien Theologie und Philosophie. Seine künstlerische Ausbildung genoss er an der Escuela Superior de de Bellas Artes San Carlos in Valencia, einer Kunstakademie, die seit der Renaissance besteht und sich seitdem in ihren  Prinzipien  und in ihrer Ausrichtung nur wenig verändert hat, d.h. bis heute größten Wert auf höchste Meisterschaft in den traditionellen Techniken der Malerei und Plastik legt.

Seine tiefe Religiosität auf der einen sowie seine Meisterschaft im Künstlerisch-Handwerklichen auf der anderen Seite befähigten Pepe Vives, nachdem er jahrelang im klassischen Sinne als Maler tätig war, schließlich seinen eigenen Stil zu entwickeln. Er selbst beschrieb seine Arbeit als ein Malen mit anderen Mitteln. Statt wie bislang mit Pinsel und Farbe zu hantieren, um seine Sujets auf Papier oder Leinwand zu bringen, experimentierte Pepe mit Fotografien, mit Film-Stills, mit Duplikationen und Spiegelungen eines Motivs.

Die Grundlage des Bildes ist ein Foto, das er von seinem Modell gemacht hat. Die Holztafeln werden wie zu Zeiten der Renaissance und des Barocks grundiert und in ihrer Oberfläche behandelt, so dass Pepe Vives dann die „Malschichten“ auftragen kann. Statt mit dem Pinsel Ölfarbe aufzutragen, druckt er auf hauchdünnem Pergamentpapier kleine Ausschnitte des Fotos aus und fixiert diese mit Leim auf der grundierten Holztafel. An manchen Stellen legt er bis zu 50 Schichten dieses Pergamentpapiers aufeinander, so dass eine große Tiefenwirkung entsteht, wie sie die Künstler der Renaissance und des Barocks erstmals in ihren Bildern geschaffen haben.

Gregorij von Leitis und Michael Lahr waren mit dem Künstler befreundet, haben seine Arbeiten im Rahmen ihrer transatlantischen Kulturorganisation Elysium – between two continents mehrfach ausgestellt, in München, in Bernried am Starnberger See sowie zweimal in New York. In ihrer Sammlung sind insgesamt neun Werke, u.a. die "Grablegung", die jetzt in St. Ursula hängt. Der Künstler hat es von Anfang an als Altarbild konzipiert.

Auf Pepes Webseite www.pepevives.com sind ausschließlich Bilder aus der Phase zu sehen, in der er gewissermaßen in sein Eigenes gekommen war. Die begann im Jahre 1998. Dort findet sich auch unter dem Unterpunkt "info" eine assoziative Annäherung an sein Werk durch den renommierten New Yorker Kunstkritiker David Rimanelli, der in den 1990er Jahren regelmäßig für "The New Yorker" geschrieben hat und bis heute die Entwicklungen der New Yorker und weltweiten Kunstszene im ArtForum und in der New York Times kommentiert.

Pepe Vives ist am 16. Februar verstorben. Umso mehr fordert sein Werk zur Reflexion heraus über Schönheit, Vergänglichkeit und Bleibendes.

Hier gibt es die Predigt von Pfarrer David Theil am Aschermittwoch 2020 zum Nachhören.

Das Schluesselloch von St. Ursula

Seien Sie ruhig neugierig! Ein Blick durchs Schlüsselloch ist eigentlich verboten. Aber in St. Ursula ist er jetzt erlaubt, ja er wird sogar inszeniert. Denn wer nachts die Treppen zum verschlossenen Haupteingang am Kaiserplatz hinauf steigt und durch das ziemlich große Schlüsselloch linst, der kann etwas entdecken…

Den Stein ins Rollen brachten einige Jugendliche, die in der Säulen-Vorhalle gelangweilt auf das Ende einer Hochzeit warteten. „Sind die immer noch nicht fertig da drinnen?“ war die Frage – die Antwort fand sich beim Blick durchs Schlüsselloch, durch das dann gleich noch frech geknipst wurde: „Brautpaar durchs Schlüsselloch“.

Das Vorkommnis fand der Kirchenpfleger nicht anrüchig, sondern tiefgründig: „Die Mitte, aus der wir als Gemeinde leben, ist unser Altar unter der Kuppel. Warum also nicht diese Mitte Tag und Nacht ins Licht setzen?“ Zusammen mit einem Theater-Beleuchter und einem Elektroingenieur wurde zur Tat geschritten: Die Ehrenamtlichen montierten unter der jüngst restaurierten Kuppel zusätzliche Leuchtkörper.

Seither spähen in St. Ursula nachts zuweilen Menschen durchs Schlüsselloch, ganz ungeniert. Im Pfarrverwaltungsrat nahm man es mit Humor: „Neugierde ist nicht infantil, sondern zutiefst menschlich. Nur neugierige Menschen entdecken etwas Neues. Wer durchs Schlüsselloch von St. Ursula späht, der bekommt zu sehen, was sich im Inneren verbirgt“, so die einhellige Meinung.

In Rom, so wissen Reisende, kann man durch das sogenannte „Schlüsselloch“ einer Gartenanlage auf die Kuppel des Petersdomes spähen. In München blickt man nun durch das Schlüsselloch des „Schwabinger Doms“ in den Raum unter der Kuppel. Nur in der Zeit von Gründonnerstag bis zur Osternacht bleibt es dunkel. Um das zu verstehen müsste man auch sonntags mal neugierig sein und in die Kirche gehen.

(Annette Krauss)

Kuppel von St. Ursula nach sechs Jahren Bauzeit wieder offen

23.07.2019 - Die Kuppel von St. Ursula ist nun auch von innen wieder abgerüstet. Damit erhält der Kirchenraum des Schwabinger Doms nach sechs Jahren Bauzeit wieder Licht von oben.

Die äußeren Baugerüste sind bereits seit April abgebaut, seither erstrahlt die Kuppel wieder im warmen Rot der eigens hergestellten Ziegel. Damit wurde sie nach dem Umbau in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in den originalen Bauzustand von 1897 zurückversetzt und ähnelt der berühmten Renaissance-Kuppel des Florentiner Doms.

Im Inneren der Kuppel haben Maler noch bis Juli Schäden beseitigt. Außerdem wurden die Tambourfenster erneuert und mit einer elektrischen Lüftungsmechanik versehen. 

Am 19. Oktober wird die Pfarrei St. Ursula im Rahmen des Patroziniums der Kirche ein Kuppelfest feiern, bei dem allen Spendern für ihre Hilfe bei der Finanzierung der langwierigen Maßnahme und den beteiligten Firmen für ihren Einsatz gedankt werden soll.

Zum Videoclip "Großes Kuppelkino" 

 
 
 
 

Orgelsanierung in St. Ursula

Die Orgelsanierung in St. Ursula braucht Ihre Unterstützung. Die schlafende Königin im Schwabinger Dom thront auf der hinteren Empore, aber sie ist seit 1984 verstummt. Um sie und damit den ganzen Kirchenraum wieder voll zum Klingen zu bringen, sind umfangreiche und aufwändige Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Erfahren Sie mehr über das Projekt, und wie Sie es unterstützen können.

Pfingstvigil - einer der schönsten Gottesdienste im Jahr

Am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019, findet um 21:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Ursula eine feierliche Pfingstvigil statt. Wir wollen neu aufmerksam werden für die vielfältigen Gaben und Herausforderungen, die der Heilige Geist für uns bereithält. Musikalisch gestaltet wird die Feier mit Motetten von Th.Tallis, W. Menschick, Th. Hurford, J.S.Kreuzpointner u.a. Es singt das Vokalensemble St. Ursula unter der Leitung von Martin Schwingshandl.

Pfarrbiergarten am 1. Juni 2019

Am 1. Juni findet wieder der Pfarrbiergarten statt. Um 16:00 Uhr ist Festgottesdienst in St. Ursula, im Anschluss feiern die beiden Pfarreien St. Sylvester und St. Ursula mit allen Freunden und Interessierten auf dem Platz vor der Kirche am Schwabinger Kaiserplatz mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Pfadfinder veranstalten ein Kinderprogramm. Bei schlechtem Wetter findet das Fest im Pfarrsaal statt.

Die Heilige Woche im Pfarrverband Altschwabing

Die Heilige Woche ist in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche die Zeit vom Palmsonntag bis zum Osterfest. Sie beginnt mit der Feier des messianischen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem am Palmsonntag. Am Gründonnerstag feiern Christen die Messe vom letzten Abendmahl, am Karfreitag das Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu. Höhepunkt der Woche sind die Feier der hochheiligen Osternacht am frühen Morgen des Sonntags und die darauf folgenden Osterfeiern am Sonntag und Montag.

Hier finden Sie alle Gottesdienste der Heiligen Woche in St. Ursula und St. Sylvester.

NEUE KIRCHENVERWALTUNGEN KONSTITUIERT

Die beiden Kirchenverwaltungen im Pfarrverband Altschwabing haben sich konstituiert, nachdem die Gremien im November neu gewählt wurden für die Periode 2019 bis 2024.
Sie bestehen aus folgenden Mitgliedern:

   

St. Ursula

 

Prof. Dr. Sibylle Appuhn-Radtke

 

Dr. Michaela Breil  

 

Martina Brüggemann*   

Schriftführerin

Tobias Gebhard*       

Kirchenpfleger

Christine Lachmund   

 

Dr. Robert Mucha   

 

Prof. Dr. Peter Pougin* 

Vertreter im Pfarrgemeinderat

Dr.-Ing. Thomas Prufer

 

Dr. Matthias Zingerle 

 
   

St. Sylvester

 

Nicole Eisenrieder

 

Dipl.-Ing. Thomas Rauch

 

Christian Sachs

 

Dr. Christoph Schmucker*

 

Dr. Paul Siebertz

Kirchenpfleger

Richard Graf Waldburg

 

Michael de Zan

Schriftführer und Vertreter im Pfarrgemeinderat

   

* Diese Mitglieder wurden bei den konstituierenden Sitzungen in das Gremium berufen.

Den Vorsitz der Kirchenverwaltung hat stets der zuständige Pfarrer inne, ein ernannter Stellvertreter kann den Pfarrer in diesem Amt entlasten. Die Kirchenverwaltungen bestimmen einen Kirchenpfleger, der aus ihren eigenen Reihen kommen oder von außen hinzuberufen werden kann. Zwei weitere Mitglieder können ebenfalls hinzuberufen werden. Außerdem ist es möglich, einen Kirchenrechner zu beauftragen, der die Kasse führt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats hat das Recht, als Gast beratend an den Sitzungen der Kirchenverwaltung teilzunehmen.

In der Kirchenstiftungsordnung sind die Aufgaben der Kirchenverwaltung festgelegt. Sie verwaltet das Stiftungsvermögen, beschließt den Haushaltsplan und überwacht das beschlossene Budget. Dazu gehört auch die Sorge um die Bedürfnisse der jeweiligen Ortskirche, etwa die Ausstattung und der Unterhalt der Kirchen oder die Ausstattung der Diensträume der Gemeinde, beispielsweise einer katholischen Kindertageseinrichtung. Sie schließt Arbeitsverträge ab, beantragt Zuschüsse, berät und beschließt Baumaßnahmen und entscheidet über die Verwendung von Spenden der Gemeinde, soweit die Art der Verwendung nicht bestimmt ist. Zusammen mit dem Pfarrer vertritt die Kirchenverwaltung die Kirchenstiftung rechtlich. Sie untersteht der Aufsicht des Bischöflichen Ordinariats.

Kirchenverwaltungswahlen 2018

Am 17./18. November 2018 werden die Kirchenverwaltungen für die nächsten sechs Jahre gewählt. 

Die Kirchenstiftung wird erst durch ihr Organ, der gewählten Kirchenverwaltung, handlungsfähig. Gewählte  Vertreter der Kirchensteuerzahler entscheiden in diesem Gremium wie die Mittel der Kirchenstiftung eingesetzt  werden. Damit schafft die Kirchenverwaltung die Voraussetzung, damit Seelsorge und Pfarreileben möglich werden und Kirche in die Gesellschaft hineinwirken kann. 

St. Ursula

  • 17.11.18, 17:30 - 19:30 Uhr (Wahllokal ist die Pfarrkirche)
  • 18.11.18, 09:30 - 12:00 Uhr  (Wahllokal ist die Pfarrkirche)

St. Sylvester

  • 18.11.18, 08:30 - 12:30 Uhr  (Wahllokal ist die Pfarrsaal unter Kirche)
  • 18.11.18, 18:00 - 20:00 Uhr (Wahllokal ist die Pfarrkirche)

Wahlberechtigt sind Personen, 

  • die der römisch-katholischen Kirche angehören, 
  • ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben 
  • und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben. 

Nutzen Sie die Briefwahl, wenn Sie am Wahltag das Wahllokal nicht aufsuchen können. Auf Antrag erhalten Sie  einen Briefwahlschein, der bis zum Mittwoch vor der Wahl (14. November) schriftlich (auch FAX oder E-Mail) oder persönlich vor Ort bei den Pfarrämtern zu beantragen ist. Geben Sie bitte Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) an. 

Triduum zum Patrozinium St. Ursula

Wir laden herzlich ein zur Feier des Triduums anlässlich des Patroziniums von St. Ursula.

FREITAG, 19. OKTOBER 
18:00 Uhr | Feierliche Kirchweihvesper 
Pfarrkirche St. Ursula 

SAMSTAG, 20. OKTOBER 
18:00 Uhr | Eucharistiefeier zum Vorabend 
mit Weihrauchritual 
Pfarrkirche St. Ursula 

SONNTAG, 21. OKTOBER 
10:15 Uhr | Festgottesdienst
Pfarrkirche St. Ursula
Wolfgang Amadeus Mozart: Missa in C (Krönungsmesse) KV 317 
für Soli, Chor und Orchester Chorgemeinschaft St. Ursula 
Musikalische Leitung: Martin Schwingshandl 

Zelebrant: Dekan G.R. David W. Theil 

Schauen Sie mal vorbei !

St. Ursula und St. Sylvester in Schwabing sind sehr lebendige Gemeinden. Kommen Sie doch einfach mal am Sonntag vorbei: 10:15 Uhr in St. Ursula und 11:00 Uhr in St. Sylvester!

Nachprimiz von Fabian Ploneczka

Am 7. Juli 2018 wurde Diakon Fabian Ploneczka in Stuttgart durch Handauflegung und Gebet des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, zum Priester geweiht.

Herzlich laden wir Sie zusammen mit dem Neupriester ein zur

Feier der Nachprimiz in St. Sylvester

Wann | Samstag, 21. Juli 2018, 16:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Sylvester

Bei einem Apéritiv mit kleinen Häppchen im Anschluss an die Feier haben Sie auch Gelegenheit, dem Primizianten zu begegnen.

Beste Fotos von Pfarrfronleichnam

Am Sonntag den 10. Juni 2018 haben St. Ursula und St. Sylvester Pfarrfronleichnam gefeiert, nachdem am Fronleichnamstag die zentrale Feier für alle Katholiken Münchens in der Innenstadt stattgefunden hatte. Hier gibt es die besten Fotos vom Gottesdienst und der Prozession, die einmal quer durch Schwabing über die Leopoldstraße hinweg führte.

Zu den Fotos

 

Gottesdienste der Heiligen Woche und Ostern

Finden Sie hier  oder in der rechten Menuleiste eine detaillierte Übersicht über die gottesdienstlichen Feiern bis nzum Weißen Sonntag in unserem Pfarrverband

Nacht der Versöhnung

Wir laden Sie ein, in der NACHT DER VERSÖHNUNG 
zu einer tiefen Begegnung mit sich selbst und mit Gott.

Wann | 08.03.2018, ab 19:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Ursula

Wir beginnen um 19:00 Uhr mit einer kurzen Bußandacht zur Hinführung und Einstimmung. Anschließend (ab ca. 19:30 Uhr) sind Sie eingeladen, in der Kirche zu verweilen und sich durch verschiedene offene Impulse inspirieren zu lassen. 

 

Festgottesdienst 50 Jahre Sant'Egidio

Festlicher Gottesdienst mit unserem Erzbischof Reinhard Kardinial Marx anlässlich des 
50-jährigen Bestehens der Gemeinschaft Sant‘Egidio 

Wann | 24.02.2018, 18:00 Uhr
Wo | Pfarrkirche St. Ursula

Lesung aus Nathan Stoltzfus 'Widerstand des Herzens'

 

Eylsium – Between Two Continents und der Pfarrverband Altschwabing laden ein zu der Veranstaltung

Widerstand des Herzens –
Der Aufstand der Berliner Frauen in der Rosenstraße 1943

Wann | Dienstag, 6. Februar 2018, 19:30 Uhr
Wo | Pfarrsaal St. Ursula, Kaiserplatz 13 A

Im Februar 1943 demonstrierten mutige Frauen in der Rosenstrasse im Zentrum Berlins gegen die Verhaftung und Deportation ihrer jüdischen Ehemänner. Über eine Woche harrten sie Tag und Nacht vor dem Gebäude aus, in dem ihre Männer festgehalten wurden und riefen immer wieder: "Wir wollen unsere Männer wieder haben!" Auch als die Gestapo Maschinengewehre in Stellung brachte und mit der Anwendung von Gewalt drohte, ließen die Protestierenden sich nicht einschüchtern. Durch ihren offenen Protest zwangen sie die Nazis schließlich in die Knie.

In seinem bahnbrechenden Buch "Widerstand des Herzens" geht der amerikanische Historiker Nathan Stoltzfus dieser Geschichte auf den Grund. Er sprach mit zahlreichen Zeitzeugen und zeigt auf, dass es möglich war, im "Dritten Reich" kollektiv zu protestieren. 

Unter der Schirmherrschaft von Rabbiner Prof. Dr. Ismar Schorsch,
emeritierter Kanzler des Jüdischen Theologiscchen Seminars New York.

Konzept und Einführungsvortrag: Michael Lahr

Eintritt frei; um eine Spende für das Elysium-Programm "Kunst und Bildung ohne Grenzen wird gebeten.

 

 

Denn meine Augen haben das Heil gesehen!

Wir feiern am 2. Februar um 19:00 Uhr in St. Ursula den Festgottesdienst zum „Fest der Darstellung des Herrn“, das im Volksmund auch „Mariä Lichtmess“ genannt wird. Nach altem Brauch endet an diesem Tag die Weihnachtszeit und die Christbäume leuchten zum letzten Mal in den Pfarrkirchen.

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jeru­salem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Aetheria). In Rom wurde es um 650 eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2,22-40). Im Osten wurde es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden: der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Im Westen wurde es mehr ein Marienfest: „Reinigung Marias“ nach dem jüdischen Gesetz (Lev 12). Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu. Seit der Liturgiereform von 1960 wird „Mariä Lichtmess“ auch in der römischen Kirche wieder als Fest des Herrn gefeiert: Fest der „Darstellung des Herrn“.

Dieser Tag ist auch damit verbunden, dass Gläubige für den liturgischen Gebrauch Kerzen spenden. Die Kerzen werden vor und im Festgottesdienst gesegnet und zum Erwerb angeboten. Am Sonntag,den 4. Februar haben Sie in St. Sylvester dazu vor und nach den Eucharistiefeiern um 9 Uhr und 11Uhr die Möglichkeit.