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Wallfahrt nach Altötting vom 12.-15.08.2020 - Angebot für junge Erwachsene

Junge Erwachsene aus dem Pfarrverband Altschwabing sind herzlich eingeladen zu einer Wallfahrt zur Gnadenkapelle in Altötting. Aufbruch ist am Mittwoch, dem 12. August, von St. Ursula. Binnen drei Tagen geht es zu Fuß nach Altötting. DIe Übernachtung erfolgt in Gästehäusern. Am 15. August wird in Altötting das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel gefeiert. Abends geht es per Bahn zurück nach München.

Die Zeit des Wanderns wird mit Gebet und Gesang begleitet. Auch werden sich Gelegenheit bieten, kleine Andachten in Kapelle abzuhalten, die auf dem Weg liegen. Die Abende sollen im fröhlichen Beisammensein ausklingen.

Die Kosten für Übernachtungen, Rückfahrt, Frühstück und Abendessen werden sich auf etwa € 150 pro Person belaufen, die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmelden kann man sich bis zum 15. Juli mit einer Nachricht an altschwabing-altoetting@gmx.de. Über diese Adresse gibt es auch weitere Informationen. Organisiert wird die Wallfahrt von Annna und Christopher Slotta sowie Fabian Schäfer. Die Idee haben die drei bei einem gemeinsamen Abendessen geboren - sie hatten sich über die Rosenkranz-Gruppe am Freitagnachmittag kennengelernt, die sich seít einiger Zeit wachsender Beliebtheit erfreut.

Das Schluesselloch von St. Ursula

Seien Sie ruhig neugierig! Ein Blick durchs Schlüsselloch ist eigentlich verboten. Aber in St. Ursula ist er jetzt erlaubt, ja er wird sogar inszeniert. Denn wer nachts die Treppen zum verschlossenen Haupteingang am Kaiserplatz hinauf steigt und durch das ziemlich große Schlüsselloch linst, der kann etwas entdecken…

Den Stein ins Rollen brachten einige Jugendliche, die in der Säulen-Vorhalle gelangweilt auf das Ende einer Hochzeit warteten. „Sind die immer noch nicht fertig da drinnen?“ war die Frage – die Antwort fand sich beim Blick durchs Schlüsselloch, durch das dann gleich noch frech geknipst wurde: „Brautpaar durchs Schlüsselloch“.

Das Vorkommnis fand der Kirchenpfleger nicht anrüchig, sondern tiefgründig: „Die Mitte, aus der wir als Gemeinde leben, ist unser Altar unter der Kuppel. Warum also nicht diese Mitte Tag und Nacht ins Licht setzen?“ Zusammen mit einem Theater-Beleuchter und einem Elektroingenieur wurde zur Tat geschritten: Die Ehrenamtlichen montierten unter der jüngst restaurierten Kuppel zusätzliche Leuchtkörper.

Seither spähen in St. Ursula nachts zuweilen Menschen durchs Schlüsselloch, ganz ungeniert. Im Pfarrverwaltungsrat nahm man es mit Humor: „Neugierde ist nicht infantil, sondern zutiefst menschlich. Nur neugierige Menschen entdecken etwas Neues. Wer durchs Schlüsselloch von St. Ursula späht, der bekommt zu sehen, was sich im Inneren verbirgt“, so die einhellige Meinung.

In Rom, so wissen Reisende, kann man durch das sogenannte „Schlüsselloch“ einer Gartenanlage auf die Kuppel des Petersdomes spähen. In München blickt man nun durch das Schlüsselloch des „Schwabinger Doms“ in den Raum unter der Kuppel. Nur in der Zeit von Gründonnerstag bis zur Osternacht bleibt es dunkel. Um das zu verstehen müsste man auch sonntags mal neugierig sein und in die Kirche gehen.

(Annette Krauss)

Kuppel von St. Ursula nach sechs Jahren Bauzeit wieder offen

23.07.2019 - Die Kuppel von St. Ursula ist nun auch von innen wieder abgerüstet. Damit erhält der Kirchenraum des Schwabinger Doms nach sechs Jahren Bauzeit wieder Licht von oben.

Die äußeren Baugerüste sind bereits seit April abgebaut, seither erstrahlt die Kuppel wieder im warmen Rot der eigens hergestellten Ziegel. Damit wurde sie nach dem Umbau in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in den originalen Bauzustand von 1897 zurückversetzt und ähnelt der berühmten Renaissance-Kuppel des Florentiner Doms.

Im Inneren der Kuppel haben Maler noch bis Juli Schäden beseitigt. Außerdem wurden die Tambourfenster erneuert und mit einer elektrischen Lüftungsmechanik versehen. 

Am 19. Oktober wird die Pfarrei St. Ursula im Rahmen des Patroziniums der Kirche ein Kuppelfest feiern, bei dem allen Spendern für ihre Hilfe bei der Finanzierung der langwierigen Maßnahme und den beteiligten Firmen für ihren Einsatz gedankt werden soll.

Zum Videoclip "Großes Kuppelkino"